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Was ist ein Führungszeugnis?

Beim sogenannten Führungszeugnis geht es letztlich um einen Auszug aus dem Strafregister, der alle relevante Straftaten auflistet, die eine bestimmte Person zu verzeichnen hat. Doch wird wirklich jedes Vergehen vermerkt? Ganz klar, nein! Es geht hier nicht um Delikte wie einen Strafzettel wegen Falschparkens, sondern um Straftaten die zu einer rechtskräftigen Verurteilung geführt haben. Hat man hier Eintragungen hat dies vor allem Konsequenzen für die Wahl einer Arbeitsstelle, da man bestimmte Stellen nun nicht mehr antreten kann. Besonders im Bereich der Pflege wird man nun kaum noch eine Anstellung finden. Auch in erzieherischen Berufen dürfte es dann sehr schwierig werden, da man diesen Nachweis nahezu überall verpflichtend vorlegen muss und dieser als wichtiger Nachweis für den Arbeitgeber gilt. So erhält dieser auch einen Überblick, ob ein bestimmter Bewerber auch wirklich für die Ausübung des Berufs geeignet ist.

führungszeugnis

Die Beantragung ist recht einfach

Die Beantragung wird bei den Bürgerämtern, Gemeindeämtern und Rathäusern durchgeführt. Hier füllt man zumeist einen kurzen Antrag aus und legitimiert sich mittels Reisepass oder Personalausweis. Ausgestellt wird das Führungszeugnis durch das Bundesministerium der Justiz. Man muss daher bei der Beantragung bedenken, dass man dieses Dokument nicht am selben Tag ausgestellt bekommt. Bis zu 14 Tagen kann es mitunter dauern bis das fertige Dokument zur Verfügung steht. Für die Beantragung fallen durchschnittliche Kosten in Höhe von 13 € an. In einigen Fällen kann von der Gebühr abgesehen werden. Dies hängt in der Regel von der beantragenden Behörde oder der jeweiligen Person ab, die eine Beantragung vornimmt.

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