kirschlorbeer
Wohne

Prunus laurocerasus , die Kirschlorbeer

Beim Kirschlorbeer handelt es sich um eine der meistgekauften Heckenpflanzen. Das ist für mich auch kein Wunder, denn die Pflanze ist immergrün und bildet schnell eine üppige Hecke, dazu lässt sich der Strauch leicht pflegen, schneiden und kommt selbst im Sommer mit hohen Temperaturen zurecht. Als ich zum ersten Mal vom Kirschlorbeer gelesen habe, war ich ein wenig verwundert, denn er ist nicht, wie man meint, mit dem Lorbeer verwandt, sondern mit den Pflaumen und Kirschen. In der Natur kommt seine Wildart im asiatischen Raum bis zum Balkan hin vor, verbreitet sich allerdings aufgrund milder gewordener Temperatur immer weiter Richtung Westen.

Heckenpflanze

Aussehen und Pflege der Pflanze

Die Hecke kann bei einem optimalen Standort bis zu 4 m hochwachsen. Die immergrünen Blätter haben eine dunkelgrüne Farbe auf der Blattoberseite und werden gegen die Blattunterseite hin etwas heller. Ein Blatt kann dabei bis zu 15 cm lang wachsen, ist in der Regel ganzrandig und am vorderen Ende zugespitzt. Zwischen den Monaten Mai und Juni blühen cremeartige, weiße Knospen, die bis Ende August zu schwarzen, kirschenartigen und runden Steinfrüchten auswachsen. Allerdings kann ich diese nicht für den Verzehr empfehlen, da die rohen Früchte selbst sehr giftig sind. An den Boden hat der Kirschlorbeer kaum Erwartungen. Allgemein sollte am Standort ausreichend Humus und Nährstoffe vorhanden sein, jedoch wächst die Pflanze genauso gut auf sandigem Untergrund. Lediglich kann ich nur raten, Staunässe zu vermeiden, denn das mögen die Wurzeln so gar nicht. Fallen zu viele Blätter vom Strauch herunter sind das erste Anzeichen, dass ihr der Boden Probleme bereitet. Bei der Pflege rate ich ungefähr am Ende des ersten Quartals die Pflanze mit Kompost zu düngen, um die Nährstoffe aufzufrischen. Gegen August, sobald die Früchte abfallen, kann man die Prozedur wiederholen, um gegen Winterfrost vorzubeugen. Ansonsten ist die Pflanze nicht sehr empfindlich. Mitte des Jahres stutze ich die Pflanze ein wenig und bringe sie in Form. Beim Schnitt nutze ich eine Hecken- oder Astschere, da diese im Gegensatz zu elektrischen Geräten, besser die Pflanze zurecht formt. Bis im Frühling danach wachsen sogar dickere Äste wieder nach, weshalb ohne Probleme auch größere Äste zurückgeschnitten werden können.

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